All inclusive: Wo Fun und Frust nahe beieinander liegen!

Es sind zwei Buchstaben, nämlich ein großes A und ein kleines L, die den Reisemarkt revolutioniert haben. Die einen schwören darauf, während andere allein bei der Nennung des Kürzels genervt abwinken.
Tatsächlich birgt „All inclusive”, die neue, erweiterte Form der Vollpension, die in Katalogen und Online-Angeboten meist schlicht mit „Al” abgekürzt wird, Chancen wie auch Risiken. Wobei es offensichtlich einige Länder, wie Spanien gibt, bei denen All-inclusive-Angebote besonders beliebt sind.

Die Verpflegung (meist im Hotel; Pensionen oder Privatunterkünfte mit dem Anspruch „alles inklusive” gibt es kaum!) schließt dann sämtliche Mahlzeiten und zumindest auch die nicht-alkoholischen Getränke ein. Meist wird das Essen in Form eines Buffets gereicht. Wer lieber anhand einer Speisekarte auswählt, wird daher womöglich rasch unzufrieden sein. Auch kann es durchaus vorkommen, dass – trotz „all inclusive -, Weine und andere Alkoholika auf einer gesonderten Rechnung erscheinen.

In der Premium-Version können dagegen sogar Cocktails oder auch Kaffe und Kuchen am Nachmittag enthalten sein. Hier muss man sich also informieren, was tatsächlich unter und mit diesem Kürzel gebucht wird …

Wobei die Fülle der Angebote manchmal schier erdrückend ist. Wer heute die Begriffe „all inclusive” und „Spanien” in (s)eine Suchmaschine eintippt, wird sogleich mit zahllosen Ergebnissen konfrontiert. Reinschauen und Stöbern lohnen hier auf jeden Fall. Ebenso wie nachfragen und kritisch sein. Denn immer wieder berichten enttäuschte Urlauber davon, dass zweierlei Arten von Verpflegung – eine für All-inclusive-Urlauber und eine andere (bessere) für Individualtouristen – serviert wurden. Besonders beliebt scheint diese Methode (natürlich nur bei den „schwarzen Schafen, die sie sich zu eigen machten) bei den Cocktails und alkoholischen Getränken zu sein, wo mitunter an Pauschalreisende ein ziemlicher Fusel verteilt wird. Die dürfen dann die Flaschen mit dem besseren Inhalt lediglich anschauen.

Womit jetzt mitnichten Stimmung gegen einen All-inclusive-Urlaub geschürt werden soll. Dabei können, und das oft auch noch „Lastminute”, echte Schnäppchen und großartige Erlebnisse gebucht werden. Sei es nun für einen Urlaub an Spaniens Traumständen oder eine Städtereise unter südlicher Sonne. Wobei die All-inclusive-Variante gerade auch für Familien und Gruppen eine Überlegung wert ist. Zum einen unter dem Kostenaspekt.

Aber auch, weil unter dem Motto „All-inclusive-soft” dann, und das in diesem Fall ganz bewusst und ohne jede Sparabsicht, auf alkoholische Getränke im Gesamtpaket verzichtet wird. Ganz unter dem Motto: Den Spanien-Urlaub ungetrübt genießen, ohne dass sich jemand zu viel Hochprozentiges hinter die Binde kippt. Denn dazu wäre der Urlaub ja auch viel zu schade!

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